Schlaganfall

Schlaganfall

Der Schlaganfall entsteht immer durch Blutversorgungs- und Sauerstoffstörungen im Gehirn, welche durch eine Hirnblutung oder durch einen Gefäßverschluss im Gehirn ausgelöst werden. Einige Risikofaktoren sorgen für eine Verengung der Blutgefäße, was zu den Störungen der Sauerstoffversorgung im Gehirn führen kann.

Gefäßerkrankungen betreffen im Allgemeinen vor allem Arterien, Venen und Lymphsysteme. Auslöser sind in den meisten Fällen arterielle Erkrankungen, welche auftreten, wenn sich Blutfette, Gerinnsel, Bindegewebe und Kalk in den Gefäßwänden ablagern.

Dadurch werden Folgeerkrankungen wie Schlaganfälle oder Herzerkrankungen begünstigt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle zählen schon jetzt zu den häufigsten Todesursachen in der westlichen Welt.

Zu den häufigsten Ursachen von Schlaganfällen zählen:

  • Arteriosklerose mit cerebraler Makro- und Mikroangiopathie
  • Kardiale oder arterio-arterielle Embolie
  • Cerebro-vaskuläre Malformationen
  • Vaskulitiden
  • Gerinnungsstörungen

Nach eingehender Diagnostik und Abklärung von Gefäßerkrankungen wird für jeden Patienten ein optimales Therapiekonzept ausgearbeitet.

MEDIZINISCHES ANGEBOT
  • Bestimmung der zerebrovaskulären Reservekapazität
  • Neurosonographische und klinische Verlaufskontrollen

Viele Therapieentscheidungen werden oft interdisziplinär getroffen. Beteiligt sind Diszipline wie die Gefäßchirurgie, Kardiologie, Neurochirurgie und Neuroradiologie.